Ich bin fett. Schade Parade

Ich bin wieder fett

Ich habe in der Vergangenheit über meine Ernährungsumstellung geschrieben und habe großartige Reaktionen von euch erhalten. Immer wieder hat man mir geschrieben, dass man im Alltag an meine Beiträge gedacht hat und es gab auch einige Mails aus denen hervor ging, dass meine Tipps in der Praxis geholfen haben. Und nun? Bin ich fett geworden. Ausreden woran es liegt gibt es viele, aber im Endeffekt hätte das einfach nicht sein müssen.

LInks: 2015 (68 kg), Rechts: 2016 (Über 80 kg)
LInks: 2015 (68 kg), Rechts: 2016 (Über 80 kg)

Einige Male wurde ich gefragt, wann ich denn die Reihe fortsetze und scheinheilig habe ich gedacht, dass ich das Gewicht schnell abwerfe und dann weiter schreibe als wäre nichts gewesen. Etwas armselig, wie ich finde und auch irgendwie typisch sein Leben immer nur von den Zuckerseiten zu präsentieren. Stattdessen bin ich noch fetter geworden.

Facebook-Beitrag zum Thema

Ich wiege inzwischen fast wieder 90 kg und mein Kinn ist so wulstig, dass ich mir im Spiegel vorkomme als würde ich mich in ein blondes Crèmetörtchen verwandeln. Ich seh aus wie ein Big Mac. Ich find es furchtbar. Aber ich heule nicht mehr massiv darüber oder verfalle in Selbsthass. Ich leg die Karten auf den Tisch. Mein Leben sieht durch Filter vielleicht ganz rosig aus. Aber ich fühle mich nicht wohl in meiner Haut und ich muss es ändern. Der Ballast hängt mir zum Hals raus.

Links: 2015, ungeschminkt, Rechts: 2016, dick geschminkt und trotzdem unzufrieden
Links: 2015, ungeschminkt, Rechts: 2016, dick geschminkt und trotzdem unzufrieden

Ich hab so langsam die Schnauze voll nur noch Schuhe, Schals und Taschen einzukaufen, weil ich in Münchner Umkleiden bereits genug Reißverschlüsse gesprengt habe. Ich möchte nicht mehr ächzend Treppen hoch kriechen und mich schwerfällig bewegen können. Mir fehlt die Leichtigkeit und ich bin nach Paris geflogen und habe nach Paris-Nina gesucht. Das von mir geschaffene Selbstbild das Leichtigkeit, Lebensfreude, Lockerheit und Vitalität ausstrahlt.

Als ich das erste mal in Paris war, habe ich eine vernichtende Notiz in mein Moleskine gekrakelt, die mir heute noch zusetzt: „Ich bin in Paris. Die Stadt ist wunderschön und ich bin abstoßend.“ Ich habe befürchtet, dass mich wieder ähnliche Gefühle überkommen könnten, aber scheinbar bin ich mit der Entwicklung der letzten Jahre gereift. Ich hab das Gewicht als Summe meiner langen Sorglosigkeit und als Folge einer Phase ohne richtige Möglichkeit zu Kochen akzeptiert und ich kann es wieder los werden.

Ich habe sogar Scherze über mein Gewicht gemacht und habe Paris in vollen Zügen genossen. Bin durch die Straßen gerollt, dick und rund und habe alles gegessen wonach mir war. Nicht destruktiv sondern genussvoll. In Frankreich ist die Lebensmittelqualität immens hoch und ich habe den Urlaub als Geschenk gesehen zu genießen und wieder zu lernen, nur dann zu essen wenn mir wirklich danach ist. Nur das Beste zu essen und genau das zu essen worauf ich auch Lust habe. Alles ein alter Hut, aber ich musste es auffrischen.

Schlemmen in Paris
Schlemmen in Paris

Heute ist Ostermontag und ich habe ein dekadentes Ostermahl gekocht mit einem großen geschmacklichen Dessert-Orgasmus aus Sahne und Schokolade.

Es gibt viele Menschen die es kritisieren, wenn man sich ein Startdatum sucht und vorher nochmal sündigt, aber ich hab diese Zeit scheinbar gebraucht. Ich bin nach und nach wieder aus meinen gesunden Gewohnheiten raus gekommen und habe erst seit einer Woche wieder eine richtige Küche. Die Grundvoraussetzungen sind da und ich bin aktuell hungrig darauf wieder gesünder zu leben, mich zu bewegen und den Fettmantel abzustreifen. Und das mache ich auch ab morgen.

Blutvergiftung, Küchen-Chaos, Rollstuhl, Fritten und ne Menge Mayo haben mich zwar fetter gemacht, aber ich bin immer noch stark und ich hab extrem LUST darauf mich wieder wohl zu fühlen.

2008 in Paris, ich wiege 70 kg und fühle mich FETT, da ich zuvor 60 kg gewogen habe.
2008 in Paris, ich wiege 70 kg und fühle mich FETT, da ich zuvor 60 kg gewogen habe.

Jeder muss so abnehmen, wie es zu seinem persönlichen Lebensstil passt. Es gibt kein Patentrezept und es ist nicht schlimm, wenn man einen Plan nicht 100 prozentig durchzieht. Wenn es euch jedoch hilft etwas so radikal durchzuziehen, macht das! Euer einziger Gegner ist euer gestriges Ich, dass ihr übertreffen könnt, wie Haruki Murakami sehr treffend in „Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede“ beschreibt. Hauptsache ihr geht weiter, und wenn ihr zwischendurch rollen müsst, könnt ihr in der Zeit möglicherweise ein paar Wände und Blockaden durchbrechen.
Ich halte mir immer wieder vor Augen, dass alles im Leben seinen Preis hat. Ich denke in den letzten Monaten war ich mit anderen Baustellen beschäftigt und habe meine Prioritäten verschoben. Das ist schade, aber ich kann es ändern. Jammern hilft nicht.

Dauerbaustelle 2015/2016
Dauerbaustelle 2015/2016

Gibt es noch Leser die mehr zu dem Thema lesen möchten in den nächsten Wochen? 🙂

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55 Comments

  • Hallo,
    ich habe deinen Blog so eben erst durch diesen Post entdeckt und finde ihn super.
    Ich habe vor knapp 4 Jahren nach jahrelanger fettleibigkeit meine 85kg gehabt (bei einer Größe von 1.83cm) und war da nicht zufrieden.Heute mit wieder 108kg weiß ich nicht warum ich mich damals so angestellt habe.Ich bin allerdings wieder auf dem absteigenden Ast, aber es ist so schwer.ich bleibe aber am Ball. Und würde gerne weitere Posts von dir lesen

    • Liebe Monika, wir brauchen scheinbar immer einen direkten Vergleich, um zu begreifen was wir haben. Das wird uns alle noch im Alter verfolgen und ärgern. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg bei deinem Weg 🙂

  • Ich habe 3 Jahre gebraucht um den Schweinehund vor die Tür zu setzen und jetzt versucht er immer noch reinzukommen. Doch ich trickse ihn aus.
    Mir gefällt es, dass du kein Patentrezept präsentierst sondern darauf aufmerksam machst, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss. Dazu braucht es eventuell mehrere Anläufe, den man muss die Wege auch erst ausprobieren. Würde mich freuen von deinem Weg mehr zu lesen. Vielleicht ist es auch ein Weg, den jemand versuchen möchte, denn es gibt immer wieder neue Ideen, die sich in einer Zeit der Veränderung entwickeln und helfen können.
    LG
    Edith

    • Mein Weg ist momentan sehr kurvig und voller Umwege, aber irgendwohin führt er ja, wenn man geht 🙂 Ich freue mich, dass dir der Text gefallen hat und hoffe, dass dir auch die Folgetexte zusagen.

  • Du bist fantastisch und ich bewundere Dich für Deine offene Art. Ich glaube an Dich und das Du die Kurve kriegst. Ich habe Jahre gebraucht um endlich zu verstehen das es nicht wichtig ist wieviel man wiegt, sondern das es Dir in deinem Körper gut geht. Ich freue mich auf mehr von Dir!

  • Ich finde es schön geschrieben und ein interessantes Thema. Ehrlich! Hast du einmal Yoga probiert, es gibt dynamische Formen und sanfte, in jedem Fall hilft es aber einfach sich selbst liebevoll zu sehen!

    • Das kann ich so unterschreiben! Seit ich Yoga (Hatha) mache, habe ich ein ganz anderes Körpergefühl entwickelt und kann mir selbst (bzw. meinem Körper) sehr viel mehr nachsehen.

    • Ich habe mal Pilates gemacht und finde Yoga unglaublich interessant. Habe aber furchtbare Hemmungen mich zwischen so vielen Menschen zu bewegen ;/ Auch wenn ich weiß, dass es unnötig ist und ich dringend daran arbeiten müsste. Bin furchtbar verkrampft.

  • Ich finde deinen Post richtig toll! Du beschreibst gut wie ich mich teilweise auch fühle. Bei mir ist es leider auch so gekommen das ich gut zugenommen habe aber nun will ich auch was ändern! Toller Post 🙂

  • Es ist schön und gut zu sehen, dass es noch Menschen gibt, die im www nicht nur über die zuckerseiten sprechen. Ich war zwar nie so schlank wie du zu dieser Zeit aber ich habe aufgrund äußerer Umstände in den letzten 2 Jahren auch wieder Zuviel zugenommen und kann mich (noch) nicht recht aufraffen, das wieder los zu werden. Irgendwann wird der Tag aber kommen und bis dahin ist es wichtig, sein Leben nicht darauf zu beschränken.

    • Gerade die neue Ausrichtung des Fokusses ist die halbe Miete. So wie eben bei allem.. Was man zu verkrampft fokussiert und angeht, gelingt meistens nicht oder zerstört sich irgendwann. Danke für dein Feedback 🙂

  • Klar, ich fänds toll, wieder mehr von dir lesen zu können! 🙂
    Zumal ich gerade ungefähr das Gleiche wie du auf die Waage bringe, damit todunglücklich bin und jetzt endlich was ändern MUSS und WILL!
    Ich hoffe, dass Updates von dir mich da auch etwas bei der Stange halten (eventuell versuche ich ein „Gewichtswettrennen“ gegen dich zur Motivation? :D).

    Mach auf jeden Fall weiter so! Ich finds super, dass du nicht versuchst, alles schön zu reden, sondern immer sehr ehrlich rüberkommst. <3

    • Danke für dein ganz liebes Feedback.

      Gut, dass wir kein Wettrennen gestartet haben. Ich hätte sicher verloren 😉 Aber hey.. es wird schon 🙂

  • Liebe Nina,

    ich habe deinen Blog auch eben erst dank deines Posts entdeckt. Du schreibst wunderbar ehrlich, witzig und scheinst ein ganz toller Mensch zu sein. Nicht dein Gewicht macht dich aus, aber ich wünsche dir dennoch, dass du es schaffst dein Wunschgewicht wieder zu erreichen. 🙂

  • Genauso fühle ich mich auch gerade. Die Gedanken sind ähnlich, die durch meinen Kopf schwirren. Von 65 kg auf 90 kg. In meinem Kopf ist eine andere Person, als die ich im Spiegel sehe. Mein dickes Heck, mein dicker Bauch, der sich im Sitzen in Rollen abzeichnet usw. Ich denke mir, wS muss etwas passieren, sonst Krieg ich die Kurve nie mehr. Nur wie und was.

    • Ich denke manchmal, dass es uns egaler ist, als es sein sollte oder als wir es akzeptieren wollen. Diesen Widerspruch muss man irgendwie erörtern. Den Knall habe ich vor Jahren erst gehört, als es mir zwischendurch wirklich mal egal war und ich loslassen konnte. Aber das ist einfach so verdammt individuell, dass man möglichst nur versuchen kann, sich glücklich zu machen und gesund zu erhalten.

  • Wow, Nina! Hut ab, vor Deiner Ehrlichkeit zu Dir selbst und den Menschen, die ein völlig anderes Bild von Dir hatten.

    Du bist genau richtig wie Du bist – und Du bist ein großes Vorbild für viele junge Frauen, die jammern und sich ihrem Schicksal ergeben.

    In diesem Artikel fühle ich so viel Zuversicht, wie selten in ähnlichen Beiträgen.

    Es wird spannend, mehr von Dir zu lesen.

    Go 4 your dream!

    Herzliche Grüße Sabine

    • Sabine, deine Worte sind wirklich bewegend und ich muss dir für dein tolles Feedback danken. Ich hoffe sehr, dass ich mit meinen Beiträgen in eine hoffnungsvolle Nische einkerben kann, die anderen Mut macht.

  • Finde deinen Post super! So ehrlich und trotzdem so selbstbewusst und motivierend. Und man hat endlich mal nicht das Gefühl, dass man versagt hat, weil man abends doch nicht die Finger von der Schokolade lassen konnte. Ich bin gerade am Anfang meiner Schwangerschaft, Gewichtszunahme steht also unmittelbar bevor, aber ich versuche deine Einstellung zu übernehmen und es etwas positiver anzugehen!
    Danke! 🙂

    • Hallo Linda, du bist schwanger! Das ist wundervoll! Da solltest du wirklich die negativen Gedanken fallen lassen können und in deinem Kopf anderweitig zelebrieren und beschäftigt sein 🙂 Wünsche dir alles Gute und danke dir herzlich für dein Feedback

  • Liebe Nina,
    Ich habe deinen Blog auch erst jetzt entdeckt und finde deinen Artikel klasse. Auch ich bin ein ständiges Pendel zwischen den Extremen und muss mich immer wieder darauf besinnen zu lernen einfach zu sein und zu genießen ohne Reue, ohne Selbstverurteilung und ohne Geißelung. Wir sind auf der Welt um uns an uns und ihrer Schönheit zu erfreuen und uns und die Welt zu lieben. Wenn wir das schaffen, dann leben wir die perfekte Version unserers Selbst.
    Mach weiter so – Girls are strong- und vielleicht sieht man sich mal in München beim Hosen shoppen ohne ReißverschlussKatastrophen ; )

  • Hallo Nina,

    Schon deine anderen Posts sprechen mir aus der Seele. Ich habe einen ähnlichen Werdegang hinter mir, zwar mit weniger Gewicht, aber einem Extrema in die andere Richtung.
    Ich wog bis 2012 um die 70 Kilo (geschätzt, habe mich damals nicht auf die Waage getraut) und das mit einer Größe von 1,67m.
    Ich war schon sehr dick und unglücklich, auch ich durfte mir ähnliche Sachen anhören.
    Das schlimmste war „Wenn du noch dicker wirst, dann bist du nicht mehr hübsch und weiblich“.

    Damals habe ich eine Saftkur gemacht, richtig in einer Pension in Österreich.
    Diese 6 Tage dort, haben mir die Augen geöffnet.
    Innerhalb dieser Tage habe ich 5 Kilo abgenommen ( klar vorwiegend Wasser, aber man fühlt sich danach locker und vital, deine Worte).
    Danach musste ich meinem Körper neu beibringen zu essen, also quasi auch was du gemacht hast.
    Ich bekam in der Zeit Angst vor dem Essen und rutschte in die Magersucht…
    Bei mir gibt es nur Essen oder nicht essen… Und ebenso wie du hängt es an meinen Gefühlen, wie ein Insekt im Spinnennetz.

    Nun, bin ich seit einem Jahr wieder beim Ausgangsgewicht und durchlebe den Teufelskreis:
    Mir geht es schlecht -> ich esse -> es geht besser -> Spiegel -> es geht schlechter …

    Aber ich arbeite auch grad an mir, auch wenn ich die Ostertage die Schokolade nahezu inhaliert habe.

    Worauf ich hinaus will ist, dass du mich motivierst, dass ich es wieder schaffen kann.. Und ich schreibe dir meine lange Geschichte, damit du siehst, dass du keineswegs alleine bist.

    Ich würde gern mehr von dir lesen, denn dein Blog hilft, neuen Mut zu fassen.

    Nicht morgen, heute geht es los!

  • Ach, was ist schon fett?!
    Schau, ich war irgendwann mal bei 105 kg Spitze angekommen… Und obwohl ich mich unwohl wie noch was fühlte, hat es ewig gedauert, bis ich den Boppes rumgekriegt und abgenommen hab. Das hab ich dann zwar sehr erfolgreich getan, war mit 63 Kilo das erste Mal seit fast meinem halben Leben (damals) wieder so leicht, wie zuletzt mit 15, aber leider hielt der Spaß nur einen Sommer lang. Seitdem gings – aus diversen Gründen – wieder bergauf. Mittlerweile verweigere ich mich meiner Waage, weil ich einfach beschlossen habe, mich nicht mehr davon unter Druck setzen zu lassen, was mir das Digitaldisplay unter meinen Füßen erzählt. Ich schätze ich pendel irgendwo so zwischen 75 und 80 Kilo rum. Wichtig ist doch, dass man sich wohl fühlt. Wenn man das nicht tut, sollte man was ändern. Wenn man mit sich klar kommt, sollte man sich nicht stressen. Ich glaub, Du machst das schon ganz richtig alles – und ich finds beileibe keine Schande, wenn man ein bisschen Jojo spielt. Gehört dazu! 🙂
    In diesem Sinne: Viel Erfolg! LG Julia

  • (Boah, immer dieses „Hauptsache, du fühlst dich wohl“. Das ist doch Selbstbetrug. Wer fühlt sich denn fett wirklich wohl? Das hat nix mit Diktat der Gesellschaft zu tun, Übergewicht ist einfach ungesund.)

    Also, Nina, du schaffst das schon. Aber vertrau keinen Diäten, mach Sport. Sport ist das einzige, was einen dauerhaft trägt, durch alle starken und schwachen Phasen. Mit Sport ist das alles viel leichter, bei mir haben alle ungesunden Gelüsten instant nachgelassen.

    Fang vorsichtig an, bisschen Radfahren oder Joggen, dann ein bisschen simples Krafttraining, zuhause, ohne Geräte.

    • Ich würde nicht behaupten, dass ich oder sie wirklich fett sind. Und ich muss sagen, ich fühl mich sehr wohl, auch wenn das dein Weltbild sprengen mag. Nicht jeder leidet unter 10 Kilo „zu viel“, nicht jeder Übergewichtige ist krank und nicht alles, was vermeintlich Schlaumeier als „fett“ bezeichnen, ist tatsächlich fett.
      Übrigens: Auch Sport hilft nur, solange man ihn macht. Wer nach der Abnahme wieder damit aufhört, hat den gleichen Null-Effekt wie bei Diäten.

  • endlich mal jemand, der ehrlich ist und auch die andere Seite der Medaille zeigt.
    Ich bin mir sicher, Du wirst auch wieder abnehmen… und wenn nicht… behalte Deinen Optimismus… Du siehst total hübsch aus… ich werde Deinem Blog ab nun mal folgen (jedenfalls Dir auf FB, dem Blog folgen habe ich nicht gefunden)…. bin gespannt…
    Liebe Grüße….

  • Ich glaube vielen geht es so, mir momentan auch! Habe einige Kilo zugenommen und fühle mich nicht wohl, möchte aber auch keine radikale Diät machen. Das geht eben langsamer, aber ich brauche etwas, dass „ins Blut“ übergeht und sich nicht nach Diät anfühlt.

    Ich fände es klasse, wenn du weiter über deinen Weg berichtest! Das ist einfach Realität und viele können sich mit der Situation identifizieren. 🙂 Ich würde mich auf mehr freuen! LG Simone

  • Danke für diesen wunderschönen Post, durch den ich deinen Blog entdeckt habe.

    Ich verstehe zu gut, was du schreibst, da ich es selbst kenne (grade wieder dicke Phase).

    Ich weiß es ist nicht schön, wenn man sich so fühlt, aber an dieser Stelle musste ich doch sehr grinsen:

    „…..als würde ich mich in ein blondes Crèmetörtchen verwandeln. Ich seh aus wie ein Big Mac…“

    In deinem Post kommt ganz ganz viel rüber. Als erstes natürlich die Ehrlichkeit, dann ist es natürlich schön, dass du den Humor mit hineinbringst (siehe Zitat oben), aber man merkt auch etwas die Traurigkeit /Frust, dass es trotz allem Wissen, wie es doch richtig geht, zu den doofen Kilos kam.

    Grad das macht dich (unbekannterweise) sehr sympathisch.

    Auch dass du schreibst, jeder muss abnehmen, wie es zu seinem Lebensstil passt, macht dich sehr liebenswert.
    So ist es ja auch wirklich. Der eine kommt mit Diätpulverchen, statt Mahlzeit gut zurecht, der andere macht Sport bis zum Umfallen, ein anderer isst ab 17 Uhr nichts mehr und beim nächsten reicht es schon einfach auf Süßes zu verzichten. Oft ist es aber so, dass andere einem genau IHR eigenes Muster als Nonplusultra aufdrängen wollen.

    Ich weiß, dass ich selbst auch am besten mit klarkomme, wenn ich einfach meine Ernährung umstelle. Aber auch das Wissen muss im Kopf erst wieder klick machen, wenn man aus der Spur gekommen ist.

    Werde nun gern öfter bei dir schauen und sehen, wie es bei dir weiterläuft, wo die Baustellen, die dich vom Weg gebracht haben, beseitigt sind.

    Achja und die Menschen aus dem Umfeld, die einem sagen „du siehst gut aus“, die meinem es zum Großteil auch ehrlich. Man selbt fühlt sich zwar gar nicht so und weiß auch eben, man konnte mit Kilos weniger besser Treppen steigen, rennen etc und kam sich nicht sofort wie ne schnaufenden Dampflokomotive vor. Aber das ist ja ausserhalb ihres Blickwinkels.

    Lieben Gruß, Martina

  • Hallo Namensschwester, ich fühle mit dir. Habe es vor einigen Jahren auch auf die 65 kg geschafft, doch in den letzten Wochen habe ich mein Höchstgewicht von 90 kg erreicht und entschlossen, dass es so nicht weitergehen kann. Also habe ich letzte Woche angefangen zum Sport zu gehen, habe dafür auch eine tolle Motivationspartnerin gefunden, sodass ich das wirklich jede Woche durchziehen muss. Mit der Ernährung ist es für mich etwas schwieriger, Salat und Co. sind zwar lecker, aber wenn die Pick Ups auf dem Tisch liegen.. Ich bin gespannt wie es sich bei mir entwickeln wird und werde das auch in meinem Blog festhalten. Dir schenke ich mein tiefstes Mitgefühl und alles Glück dieser Welt für dich. Bis dahin, bis zum nächsten Mal.

  • „Fett“ ist so ein hartes und hasserfülltes Wort, wie ich finde.
    Es kann jedem passieren, dass er zunimmt oder in alte Gewohnheiten verfällt. 😉
    Und die Waage sollte sowieso nichts über Dich aussagen! Wenn Du unglücklich bist und Dir die Vitalität fehlt, dann ändere deshalb etwas. Aber auf keinen Fall wegen deiner Waage.
    Wir sind so viel mehr als eine Zahl!

    Trotzdem super, dass du so offen und ehrlich über deine Gedanken schreibst und ich hoffe, dass Du deinen Weg gehst und Dich bald wieder wohl fühlst. 🙂 ♥

  • so wahre worte tun gut ! und denn noch so sympatisch geschrieben das man auch nur schmunzeln konnte hast mir 1a aus der seele gesprochen und es ist balsam für die seele sowas zulesen,es muntert auf weil man weiß das man nicht immer den falschen weg geht,das man weiß andere leben genauso und es erleichtert mein schlechtes gewissen das unglückliche ist ja wirklich das man nie mit dem zufrieden ist was man einmal erreicht hat,ich bin auch ein schleckermäulchen was sich gern mal wieder mit kinderschokoldade,ben&jerrys und lasagne 20kilo anfuttert aber so spielt manchmal das leben ABER du motivierst mich nicht zudenken das man versagt hat sondern zudenken „geil“ ab morgen wieder porridgetime viel glück dir und auf noch soviele weitere tolle posts

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